Letzte Tage :-(

Kaum zu glauben, in drei Tagen ist unsere Reise bereits am Ende und wir machen uns an den langen Nachhauseweg. Trotzdem möchte ich das Resume eigentlich erst zu Hause machen, denn noch geniessen wir die letzten Tage in vollen Zügen.

Mit einem weinenden Auge haben wir ja Argentinien verlassen und haben uns nach Brasilien, in ein Land, dessen Sprache wir weder verstehen noch sprechen begeben. Dazu kommt noch, dass Rio de Janeiro uns nicht ganz geheuer war. Aber siehe da Rio hat sich uns von der besten Seite präsentiert, abgesehen vom Wetter, dass wohl eher nach London gepasst hätte. Am Flughafen angekommen, wartet tatsächlich ein Taxifahrer mit dem Schild [ EGLI ] auf uns. Nach knapp einer Stunde waren wir, dann auch schon in unserem Hostel, http://www.ipanemahouse.com/. Ausser gewissen ganz komischen Bewohnern, deren Geschlecht nur sehr schwer zu bestimmen war, ein gemütliches Hostel mit einer Bar und einem Pool inmitten des Nobelquartiers Ipanema. Als erstes zum Strand. Meer anschauen, wie  Yanis es genannt hat. Naja er hat es dann ziehmlich genau angeschaut, als er von der ersten grösseren Welle zu Boden gerissen wurde. Das beendete auch unseren ersten Ausflug schon nach einer knappen halben Stunde. Da dass Wetter eher kühl war und ein frischer Wind blies gingen wir zurück ins Hostel um Yanis wieder mit trockenen Kleider auszustatten.

Am zweiten Tag schien dann doch etwas die Sonne und wir haben einen langen Spaziergan am Ipanama Strand bis ans Ende der Copacabaña gemacht. Doch am späteren Nachmittag kamen bereits die Wolken. Nach einigen Warten fanden wir dann auch einen Bus der uns nach Ipanema zurück brachte. Noch bevor wir zu Abend essen konnten, begann der Regen. Er blieb in der Nacht und auch am nächsten Tag regnete es noch in Strömen. Was sollten wir also an unserem letzten Tag in Rio anstellen? Einfach nichts, im Hostel bleiben? Wir entschieden uns für das Center,  Rio liegt ja schliesslich nicht gleich um die Ecke.

Mit Bus und Metro ist man von Ipanema in etwa einer Stunde im Zentrum. Nach einem kleinen Lonely Planet Spaziergang, sind wir schlussendlich an einen Riesengrossen Markt gelandet. Shoppen, kaufen, Shoppen ... bis es fast dunkel wurde. Dann zurück und etwas Essen und Packen denn jetzt waren wir endgültig reif für die Insel.

Um 5:45 Uhr wurden wir von einem Privatchauffeur im Hostel abgeholt. (Ja wir haben Ilha Grande plus Transport von zu Hause aus gebucht.) Der Chauffeur hat sich schon ein wenig gewundert: Normalerweise hole ich die Leute im Hotel ab! Um 8 Uhr sassen wir bereits auf der Fähre und wieder stand jemand bereit, der uns zu unserer Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterPousada Manaca brachte.

Inzwischen sind wir bereits acht Tage auf dieser paradiesischen Insel. Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, so haben wir doch einiges unternommen. Unter anderem haben wir einem der Top 10 Strände der Welt besucht (Lopes Mendes), eine Wanderung durch den Dschungel zu einem Wasserfall gemacht und natürlich einfach den Strand genossen. Yves hat bereits drei Tauchgänge gemacht, davon gestern abend einen wunderschönen Nachttachgang, wo er Stachelrochen, eine Schildkröte, Fakefly-Fische und vieles mehr gesehen hat. Eine Erkältung hält Nicole bis jetzt leider vom tauchen fern. Dafür amüsiert sich Yanis prächtig mit den Angestellten in der Pousada. Er spricht bald schon mehr Protugisiesch als wir.

Ihr seht ich komme aus dem Schwärmen schon fast nicht mehr heraus. Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen. Aber nun genung vor dem PC gesessen und ab an den Strand. Doch bevor ich hier Schluss mache, muss ich noch die wunderbare brasilianische Küche loben, die wohl zu den Abwechslungsreichsten auf dieser Welt gehört.

Wir sehen uns dann in der kalten Schweiz wieder - brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr